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Ursachen für Akne
Akne: Formen – Ursachen – Behandlungsmethoden, Acne inversa, Acne vulgaris und viele andere Arten von Akne

Was ist Akne und wie entsteht sie?

Die Akne (vom Griechischen akmé – wörtlich die Reife, der Höhepunkt) ist eine der häufigsten Hautkrankheiten. Die Acne vulgaris tritt meist in den Entwicklungsjahren auf und geht von den Talgdrüsenfollikeln aus. Durch Verstopfung der Ausführungsgänge der Talgdrüsen kommt es bei der Acne vulgaris an den Haaren, auch der feinen Behaarung der Haut, zur Ansammlung von Horn und Fett, wobei Mitesser (Komedonen) entstehen. Durch einwandernde Hautkeime kommt es bei der Acne vulgaris zur Entzündung und zu kleinen, eiterhaltigen Abszessen. Je stärker und je tiefer die Entzündung ausgeprägt ist, desto eher kommt es zur Narbenbildung. Befallen sind bei der Acne vulgaris besonders das Gesicht und die talgdrüsenreichen Stellen im Bereich von Rücken oder Brust. Die Akne vulgaris klingt im allgemeinen mit Erreichen der vollen geschlechtlichen Reife ab, tritt aber noch gelegentlich als Acne menstrualis während der Menstruation auf. Die Acne inversa, gegen die auch Erwachsene nicht gefeit sind, ist eine häufig schwere Entzündung der Talgdrüsen und Terminalhaarfollikel (verstopfte Poren), vorzugsweise in Achselhöhle, Leistenregion und Gesäßfalte.

Akneartige Hautveränderungen kommen beruflich bedingt durch Umgang mit einigen chlorierten Kohlenwasserstoffen, z.B. Chlornaphtalinen (Chlor-Akne), Teerdämpfen (Teer-Akne), Petrolium, Schmieröl und deren Ersatzmitteln (Öl-Akne, Ölkrätze) vor. Auch bei innerlicher Gabe jod- und bromhaltiger Präparate kann eine Akne auftreten (Jod-Akne, Brom-Akne). Bei entsprechend empfindlichen Personen wird eine Akne auch durch Einnahme von Corticosteroid-Präparaten (Steroid-Akne) beobachtet.

Aus den bisherigen Ausführungen ist erkennbar, dass Akne vielfältig ist und nicht nur bei jungen Menschen, sondern immer mehr auch bei Erwachsenen und sogar älteren Personen auftritt.

Interessant ist, dass bei Tieren eine der Acne vulgaris oder der Acne inversa entsprechende Form von Akne des Menschen nicht auftritt.

Das Erscheinungsbild der Akne (Acne vulgaris oder Acne inversa) kann mit Rötung, Schwellung, Juckreiz und Druckschmerz aufgrund verstopfter Poren einhergehen. Bei größeren Entzündungen drohen zusätzlich Lymphknotenschwellungen, Kopfschmerz, Fieber und Sepsis. Schwere, d.h. stark entzündliche Akneformen sind mit der Bildung von Narben verbunden.

Oft entsteht auch ein "Teufelskreis": Juckreiz führt zum Kratzen durch die betroffenen Personen, dadurch wird die Haut noch stärker gereizt und die Pickel sind noch anfälliger für Bakterien. Auch sind starke Narben auf der Haut durch die Verletzungen infolge von Juckreiz wahrscheinlicher. In diesem Fall muss die Behandlung darauf Rücksicht nehmen und dem Juckreiz entsprechendes Augenmerk geschenkt werden. Daraus ist ersichtlich, dass die Behandlung und Therapie der Akne (Acne vulgaris oder Acne inversa) nur durch die Berücksichtigung sämtlicher Krankheitsursachen und Krankheitsumstände erfolgreich geschehen kann.

Unterschätzt und doch erwiesen sind psychische und soziale Probleme bei Betroffenen, da Akne und ihre Auswirkungen als stigmatisierend empfunden werden. Dies gilt auch – und das wird oft vergessen – für die Folgen von Akne (inversa oder vulgaris) wie den oft schweren Narben auf der Haut. Akne erfordert daher kritisches Hinterfragen der Behandlung und Therapie gegen Akne (inversa oder vulgaris aber auch bei allen anderen Formen), Pickel und Mitesser. Dasselbe gilt auch für die Behandlung der Narben infolge von Verletzungen verursacht durch Juckreiz.

Ursachen von Akne (inversa und vulgaris)

Die Ursache wird in Störungen der Gleichgewichts der Geschlechtshormone, zum Teil in einer erblichen Disposition und in hinzukommender (sekundärer) Entzündung durch Eitererreger (Staphylokokken, Corynebacterium acnes) gesehen. Eine große Rolle spielen auch äußere Ursachen wie Stress, Rauchen, falsche Ernährung oder auch komedogene (=mitesser-bildende) Substanzen z.B. aus Kosmetika. Die Hauptursachen in Kurzform sind:

Androgene (männliche Geschlechtshormone):
Androgene stimulieren die Zunahme des Talgdrüsenvolumens (Talgdrüsenhyperplasie)

Liganden (Radikale):
Stimulieren zusammen mit Androgenen die Lipidsynthese der Talgdrüsen.

Bakterien:
Propionibacterium acnes spielt vor allem für den weiteren Verlauf den Entzündungsprozesses eine Rolle. Durch verstopfte Poren gelangen diese in die Haut und verursachen Entzündungen.

Komedogene Stoffe (Stoffe, die Mitesser und Pickel bilden):
Behindern auf Grund ihrer stofflichen Eigenschaften die Abschilferung der Hornhaut und fördern so die Bildung von Mitessern. Sie sind häufig in Kosmetikprodukten enthalten.

Rauchen:
Es ist erwiesen, dass der Rauch von Zigaretten hohe Mengen an Arachidonsäure und polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen beinhaltet, die einen Phospholipase-A2-abhängigen Signalweg initiieren, der den grundsätzlich proentzündlichen Effekt von Arachidonsäure noch weiter stimulieren kann.

Stress:
Das Stresshormon CRH beeinflusst die Lipidgenese und die Umwandlung von DHEA nach Testosteron in den Sebozyten.

Ernährung:
Verschiedene Nahrungsmittel bzw. auch falsche Ernährung belasten den Stoffwechselprozess der Haut und können so Mitesser und Pickel verursachen, die sich durch Bakterien entzünden und so Akne verursachen können.

Behandlungsformen der Akne (Acne inversa oder Acne vulgaris)

Die oft langwierige Behandlung richtet sich nach der Stärke der Erkrankung. Bei stark entzündlichem und eitrigem Verlauf werden Antibiotika innerlich verabreicht. Bei leichteren Formen erfolgt meist eine lokale Behandlung mit fettfreien oder fettarmen Lösungen, Lotionen, Gels oder Cremes, die Wirkstoffe wie Salicylsäure, Benzoylperoxid, Schwefel, Ichthyol, Vitamin-A-Säure oder Antibiotika enthalten. Verbreitet sind auch Schälbehandlungen mit entsprechenden Schälpasten oder Bestrahlungen mit UV-A-Lampen sowie heiße Andampfungen oder Packungen. Bei schweren Fällen von Akne (Acne inversa oder Acne vulgaris) werden heute Vitamin-A-Derivate (Retinoide, z.B. Isotretinoin, Etretinat) innerlich verabreicht. Bei Mädchen und jungen Frauen kommen kombinierte Hormonpräparate (Östrogen und Antiandrogen) in Frage. Auch diätische Maßnahmen wie die Vermeidung tierischer Fette (auch Wurst), keine Kakaofette (Schokolade) sind wesentliche Behandlungsmethoden. Als wichtig wird auch eine geregelte Verdauung angesehen bzw. ist generell eine gesunde Ernährung ein wichtiger Bestandteil jeder Therapie oder Behandlung gegen Akne.

Die Empfehlung von fangocur zur Behandlung und Therapie von Akne sowie Pickel und Mitesser

Leider ist in der Medizin noch immer häufig die rein medikamentöse Behandlung von Krankheiten vorherrschend. Gerade bei Akne (sowohl Acne inversa als auch Acne vulgaris) trifft dies in sehr starkem Ausmaß zu. Wir empfehlen, ein umfassendes Behandlungskonzept sowie die Behandlung mit natürlichen Mitteln zu forcieren. Bei zu geringem Erfolg der natürlichen Mittel sollten zusätzlich zunächst nur leicht dosiert Medikamente zum Einsatz kommen. Aber keineswegs isoliert, sondern die Behandlung der Akne durch rein natürliche Mittel, die keine Nebenwirkungen aufweisen, unterstützt den Heilungsprozess der Haut. Wir empfehlen Ihnen das fangocur-Anti-Akne-Konzept (bei Acne inversa und Acne vulgaris, aber auch allen anderen Formen), mit der fangocur Akne-Mineral-Maske sowie dem fangocur–Mineral-Drink als wichtige, wirkungsvolle, rein natürliche Maßnahmen in der Bewältigung von Akne. Zusätzlich empfehlen wir für die tägliche, schonende Reinigung die fangocur Akne-Mineral-Seife sowie für die tägliche auf die Behandlung abgestimmte Pflege die fangocur Mineral-Creme N°4.

 
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