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Nützliche Tipps
Weitere Maßnahmen und Vorbeugung für Baby, Kinder und Erwachsene

Stillen

Es gibt Hinweise darauf, dass konsequentes Stillen der Babys über die ersten sechs Lebensmonate ohne Zufüttern von Fremdeiweißen, wie z.B. Kuhmilch, die Häufigkeit und Schwere von atopischen Erkrankungen bei Babys und Kleinkindern verringern kann.

Körperpflege

Der/die typische von Neurodermitis Betroffene hat schon als Baby, Kleinkind und Kind eine trockene Haut, die einer entsprechenden Pflege bedarf. Zur Pflege gehört u.a. nur kurzes, kaltes bis lauwarmes Duschen bzw. Abwaschen. Das Baden sollte sowohl im Kleinkind- als auch im Erwachsenenalter eher vermieden werden obwohl einige Betroffene berichten, dass gerade lange pflegende Bäder ihrer Haut Zeit zum Beruhigen geben würden. Sowohl warme als auch kalte nasse Umschläge verschaffen Ekzemen bei Babys und Kindern aber auch bei Erwachsenen Linderung und Pflege. Auch ist zu empfehlen, sich nicht täglich pflegend zu baden oder zu duschen, um die natürlichen Hautfunktionen durch das ständige Waschen nicht zu sehr zu beeinträchtigen. Eine sehr schonende Möglichkeit der erforderlichen Reinigung, ohne die Haut auszutrocknen und durch chemische Inhaltsstoffe zu reizen, ist die speziell entwickelte natürliche Medizinische-Mineral-Seife von fangocur, welche die bewährte Fango-Heilerde mit den wertvollen Inhaltsstoffen (Schwefel und Mineralien) enthält. Sie ist ein reines Naturprodukt. Zur Pflege und Linderung der Symptome wird immer wieder ein Bad mit Salzwasser (u.a. aus dem Toten Meer) empfohlen, das jedoch besonders bei rissiger oder aufgekratzter Haut als besonders schmerzhaft und brennend empfunden werden kann. Auch Stutenmilchprodukte sollen pflegend gegen trockene Haut helfen. Beim Abtrocknen auf die Pflege achten und die Haut eher vorsichtig abtupfen, um reizende Reibungen zu vermeiden. Danach unverzüglich der Haut Feuchtigkeit zuführen, am besten mit der natürlichen Mineral-Creme N°5. Diese Naturcreme von fangocur enthält so wie die Medizinische-Mineral-Maske die bewährte Fango-Heilerde und unterstützt daher zusätzlich zur Pflege und Feuchtigkeitszufuhr den Stoffwechsel der Haut.

Kleidung und Wäsche

Zur Pflege der Haut gilt es unbedingt äußere Reize zu vermeiden. Verwenden Sie von daher schon für ihr Baby oder Kleinkind, aber natürlich auch für sich selbst, weiche und glatte Materialien wie Baumwolle. Wolle meiden Sie besser, wegen ihrer starken Hautreizung. Auch Ihre Bettbezüge sollten glatt sein.

Die Pflege Ihrer Haut unterstützen Sie außerdem, wenn Sie ein mildes Waschmittel möglichst ohne Geruchsstoff verwenden. Viele Neurodermitis – Betroffene, ob Baby, Kind oder Erwachsener, reagieren empfindlich auf Wäsche, die mit Weichspüler gewaschen wurde. Alternative Waschmittel wie z.B indische Waschnüsse werden in der Regel besser vertragen als chemische Waschpulver.

Speziell für Babys und (Klein-)Kinder werden eigene Overalls angeboten, die insbesondere in der Nacht ein unbewusstes Aufkratzen der Haut verhindern können. Auch Baumwollhandschuhe sowohl für Babys, als auch für Kleinkinder sind hilfreich. Aufgrund ihrer Entzündung lindernden und antiseptischen Wirkung hilft einigen Betroffenen das Tragen von silberhaltigen Textilien.

Ernährung

Ähnlich wie die Haut selbst empfindlich gegenüber äußeren Einflüssen ist, kann auch der Verzehr von bestimmten Nahrungsmitteln zu einer Verschlechterung der Symptome beitragen. Scharfe Gewürze und Geschmacksverstärker können durch eine stärkere Durchblutung eine Hautreizung auslösen oder verschlimmern. Histaminhaltige Lebensmittel können den Juckreiz verstärken. Auch Zitrusfrüchte, die durch ihren Säuregehalt über den Schweiß des Betroffenen schon beim Babys und Kleinkindern zu einer Reizung führen können, stehen auf der "Schwarzen Liste". Bei Babys und Kleinkindern sind Allergien und Unverträglichkeiten auf Weizen und auf Kuhmilch nicht selten. Falls eine Nahrungsmittelunverträglichkeit nachgewiesen wird, kann eine Ernährungsumstellung Linderung bringen. Weitere mögliche Allergene sind, Hühnerei, Soja, Nickel (auch in Nahrungsmitteln), Nüsse, Erdnüsse, Fisch. Bei Jugendlichen und Erwachsenen: Äpfel, Kirschen, Pfirsiche, Kiwis, Nüsse (besonders Haselnüsse), Samen (Sonnenblumen, Sesam), Sellerie, Getreide, Kräuter, Gewürze, Gemüse, Fisch und Schalentiere. Prinzipiell muss jede/r Betroffene selbst herausfinden, welche Nahrungsmittel für sie/ihn persönlich verträglich sind und die der Gesundheit Abträglichen vor allem während der starken Schübe meiden.

Zur Behandlung der Neurodermitis gibt es eine Vielzahl von Ernährungstipps und Diäten. Da bei Neurodermitis die Ernährung als eine Mitursache bei der Entstehung der Stoffwechselstörungen gilt, ist der Umstieg auf eine bewusste, gesunde Ernährungsweise sehr wichtig. Das alleine ist aber nicht ausreichend, da die Verdauungsorgane durch jahrelange Ernährungsfehler bereits träge und ineffizient geworden sind. Daher muss die Behandlung mit einer Darmsanierung beginnen, damit der Stoffwechsel im Bereich der Verdauungsorgane wieder ins Gleichgewicht kommt. Beginnen Sie daher die Behandlung Ihrer Neurodermitis mit einer Darmsanierung mit dem fangocur Mineral-Drink. Er unterstützt die natürliche Behandlung mit der Medizinischen-Mineral-Maske von innen heraus.

Stress

Ob Neurodermitis auch eine psychische Komponente hat, ist umstritten. Ein Zusammenhang über den Neurotransmitter Histamin ist denkbar. Allgemein wird Neurodermitikern empfohlen, Stress (positiven wie negativen, akuten wie latenten) zu vermeiden. Bei Kleinkindern, Kindern und Teenagern kann sehr oft eine Verschlechterung des Hautzustandes vor Festtagen, wie z. B. Weihnachten beobachtet werden. Der Stress kann auch durch die vor allem nächtlichen Juckattacken bei Babys und Kleinkindern entstehen, die für die Eltern ebenso eine enorme Belastung darstellen.

Rauchen

Zigarettenrauch ist ein wichtiger Verstärkungsfaktor (Triggerfaktor) für die Erkrankung an Neurodermitis. Ein Haushalt mit an Neurodermitis erkrankten Menschen, sei es Baby, Kind, Teenager oder Erwachsener sollte unbedingt rauchfrei sein.

 
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