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Vorbeugende Maßnahmen
Schuppenflechte – Vorbeugen und Maßnahmen

Generelle Vorbeugung

Spezielle Maßnahmen, die einen erstmaligen Psoriasis-Ausbruch sicher verhindern könnten, gibt es nicht. Durch die Vermeidung von Risikofaktoren, das Vorbeugen von Übergewicht, Rauchen sowie übermäßigem Alkoholkonsum kann die Erkrankungswahrscheinlichkeit weitgehend herabgesetzt werden, insbesondere dann, wenn eine erbliche Veranlagung dazu vorliegt.
Unsere Empfehlungen als Maßnahme und zum Vorbeugen von Schuppenflechte sind, wie bei allen rheumatischen Erkrankungen, sich in regelmäßigen Abständen seinen Harnsäurewert untersuchen zu lassen, da offenbar ein Zusammenhang mit der Fumarsäureproduktion besteht.

Bei Psoriasis-Arthritis sind in der Regel verschiedene Marker (Human Leukocyt Antigen; HLA-B13, HLA B-17, HLA B-37) an Blutzellen nachweisbar, die auf die Erkrankung hinweisen. Auch vorbeugende Stuhluntersuchungen können eine dysbiotische oder gar pathogene (krankhafte) Situation in der Darmflora feststellen (hier sind die einzigen Parallelen zur Neurodermitis erkennbar). Weiters können vorbeugende Röntgenaufnahmen und Szintigraphien (Messungen der Zellaktivität des Knochens) bei der Diagnose helfen.

Viel weniger als bei der Neurodermitis erkennt man Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Klären Sie diese als vorbeugende Maßnahmen dennoch sorgfältig ab. Vermeiden Sie generell purinhaltige Lebensmittel (Schweinfleisch/Alkohol/Innereien) oder nehmen Sie diese nur reduziert zu sich.

Eine konsequente Hautpflege ist ebenfalls zur Vorbeugung der Krankheit das A und O.

Eine gesunde Verdauung spielt bei nahezu allen Krankheitsbildern eine wichtige Rolle. Normalisieren Sie die Verdauung und gönnen Sie Ihrem Magen und Darm eine Reinigungs- und Entschlackungskur mit dem fangocur-Mineral-Drink. Er entgiftet Magen und Darm, vermindert damit die Anzahl der über die Haut auszuscheidenden Stoffwechselendprodukte und entlastet damit die Haut.

Die tägliche Reinigung der Haut ist bei Schuppenflechte ein großes Problem, da die handelsüblichen Reinigungsprodukte chemische Inhaltsstoffe beinhalten, die die Haut reizen und belasten. Aus diesem Grund haben wir die naturreine Medizinische-Mineral-Seife speziell für Schuppenflechte entwickelt. Damit können Sie die Haut natürlich und schonend aber dennoch gründlich reinigen.

Vorbeugend sollten Sie auch von Zeit zu Zeit wieder eine Kurbehandlung mit der Medizinischen-Mineral-Maske durchführen. Dies empfiehlt sich auch, wenn die Schuppenflechte bereits abgeheilt sein sollte.

Schuppenflechte-Schübe vorbeugen

Selbst wenn Psoriasis bereits aufgetreten ist, lassen sich Erkrankungsschübe durch eine gesunde Lebensweise (Nikotinverzicht, Normalgewicht, nur mäßiger Alkoholkonsum) hinauszögern und vorbeugen. Welche Maßnahme für den/die Einzelnen gut oder schlecht ist, muss der/die Psoriasis-Betroffene letztendlich jedoch selbst herausfinden. Als weitgehend gesichert gilt die positive Wirkung von Omega-3-Fettsäuren, mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die hauptsächlich in fettem Seefisch (Lachs, Sardine, Hering, Makrele u.a.) enthalten sind.

Wichtig als vorbeugende Maßnahme ist die konsequente Hautpflege auch zu beschwerdefreien Zeiten (!), um das Auftreten neuer Krankheitsschübe hinauszuzögern oder abzumildern. Vermeiden Sie mechanische und chemische Reizungen der Haut und gönnen Sie sich, soweit möglich eine Klimakur am Toten Meer.

Viele Schuppenfelchten-Erkrankte profitieren auch von Entspannungsübungen und Selbstsicherheitstraining (Meditation, Autogenes Training etc.). Der individuelle Umgang mit der Erkrankung kann einen großen Einfluss auf ihren Verlauf haben, im positiven, wie im negativen Sinne, vorbeugend wie lindernd.

Ernährung bei Schuppenflechte (Psoriasis)

Es steht außer Frage, dass die Haut und ihr Erscheinungsbild entscheidend durch die Ernährung beeinflusst werden. Was für den Einzelnen gut oder schlecht ist, muss der/die Betroffene letztlich selbst herausfinden.
Generell besteht aufgrund verschiedener Untersuchungen Einigkeit bezüglich des negativen Einflusses von Alkohol und Übergewicht sowie des positiven Effekts von Omega-3-Fettsäuren sowohl beim Vorbeugen als auch während den Schüben.
Regel- oder übermäßiger Alkoholgenuss verschlimmert meist das Krankheitsbild, da er nicht nur das Hautbild verschlechtert sondern auch, so wie die bei schwerer Schuppenflechte innerlich angewendeten Medikamente, über die Leber abgebaut wird. Dadurch kann es bei Alkoholkonsum zu Wechselwirkungen kommen.

Uneingeschränkt einig sind sich die Wissenschaftler bezüglich der positiven Wirkung von Omega-3-Fettsäuren, langkettige, ungesättigte Fettsäuren (auch vorbeugend!), die vor allem in fettreichem Meeresfisch enthalten sind. Ihr Schutz-Effekt bei Arteriosklerose ist schon lange bekannt, nun werden sie seit einiger Zeit auch verstärkt zur Entzündungshemmung bei rheumatischen Erkrankungen und bei der Psoriasis eingesetzt u.a. wegen ihrer Gegenspielerfunktion zur Arachidonsäure, die eine wichtige Rolle bei Entstehung und Unterhaltung von Entzündungen spielt. Schränken Sie von daher schon als vorbeugende Maßnahme Nahrungsmittel mit hohem Arachidonsäure-Gehalt ein. Dazu gehören v.a. Wurst und fettreiche Fleischsorten, aber auch Sahne, Butter und Eier.

Obst und Gemüse, v.a. das Betakarotin welches z.B. in Karotten und Tomaten in größeren Mengen vorkommt, scheinen einen positiven Einfluss auf die Schuppenflechte zu haben. Empfohlene tierische Lebensmittel sind Fisch, magere Milchprodukte und kleine Portionen mageren Fleischs.

Neben diesen verallgemeinernden Regeln muss jede/r Betroffene für sich selbst herausfinden, welche Nahrungsmittel (z.B. verschiedene Gewürze, Nüsse oder Zitrusfrüchte) bei ihm/ihr die Erkrankung verschlechtern oder neue Schübe hervorrufen. Diese sollte er/sie dann in seinem/ihrem persönlichen Speiseplan sowohl vorbeugend als auch während der Schübe vermeiden.

Schuppenflechte und Übergewicht (Adipositas)

Übergewicht (Adipositas) wird in der Schulmedizin als weitgehend gesicherter Faktor zur Verschlimmerung von Schuppenflechte angesehen. Ging die Zahl der Psoriasisfälle in Zeiten der Nahrungsmittelknappheit nach den Weltkriegen deutlich zurück, so steigen die Fallzahlen mit dem wachsenden Wohlstand. Übergewichtige Menschen sind deutlich häufiger betroffen als Normalgewichtige.

Schuppenflechte tritt häufig zusammen mit dem Metabolischen Syndrom dem so genannten Wohlstands-Syndrom auf. Dieser Krankheitskomplex bezeichnet das gehäufte Zusammentreffen bestimmter Krankheiten in den westlichen Industrieländern aufgrund von Überernährung und mangelnder körperlicher Bewegung. Zu den immer häufiger werdenden Krankheitsbildern des Metabolischen Syndroms zählen Diabetes mellitus (Typ II), Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte und erhöhter Harnsäurespiegel im Blut (Gicht). Übergewicht und Fettsucht erhöhen das Risiko für diese Erkrankungen, die ihrerseits oft eine bestehende Schuppenflechte verschlechtern.

Bitte beugen sie von daher Übergewicht vor oder besprechen Sie mögliche Diäten als hilfreiche Maßnahmen gegen Ihre Schuppenflechte mit einem Arzt Ihres Vertrauens. Allein die rein mechanische Entlastung bei Gewichtsabnahme wirkt sich in vielfacher Hinsicht positiv auf die Erkrankung aus. Besonders gilt dies für die in Hautfalten auftretende Schuppenflechte (intertriginöse Psoriasis) und für die Psoriasis-Arthritis.

Wir möchten Sie in diesem Zusammenhang auf unsere Seite fangocur-Erfolgskonzept zur Hilfe bei Schuppenflechte verweisen.

 
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