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Richtige Ernährung
Die richtige Ernährung bei Colitis ulcerosa und Morbus Crohn

Bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa handelt es sich um chronische entzündliche Darmerkrankungen (CED), deren Ursachen noch nicht zweifelsfrei geklärt sind. Die aktuelle Forschung nimmt eine Kombination mehrere Faktoren, wie erblicher Vorbelastung, ein gestörtes Immunsystem, negative Umwelteinflüsse, psychische Faktoren und Ernährung als Auslöser für diese Erkrankungen an. Während die Entzündungen bei Morbus Crohn das gesamte Verdauungssystem betreffen können, beschränken sie sich bei Colitis ulcerosa auf den Dickdarm.

Da beide Krankheitsbilder den Verdauungstrakt und somit jenen Ort betreffen, der im menschlichen Organismus für die Aufnahme der notwendigen Nährstoffe und der Versorgung mit Energie verantwortlich ist, kann eine Mangelernährung die Folge sein. Sowohl durch körperliche Faktoren wie Erbrechen, eingeschränkte Darmfunktion oder Durchfall, als auch durch Appetitlosigkeit aus Angst vor Beschwerden wird die ausreichende Versorgung des Körpers häufig beeinträchtigt, was starken Gewichtsverlust und eine allgemeine Schwächung des Organismus bewirken kann.

Eine Mangelernährung oder eine Unterversorgung mit wichtigen Nährstoffen kann ihrerseits jedoch den Verlauf einer CED negativ beeinflussen, da ein geschwächter Körper dem Entzündungsprozess, sowie schädlichen Bakterien weniger entgegenzusetzen hat, als ein ausreichend versorgter. Daher ist es wichtig, auf eine ausreichende und auf die Bedürfnisse angepasste Ernährung zu achten.

Was tut mir gut?

Da es keine wissenschaftlich nachgewiesene, allgemein zu empfehlende Diät für CED-Patientinnen und Patienten gibt, ist es wesentlich, sich mit den eigenen Bedürfnissen auseinanderzusetzen. Es ist essentiell, mögliche Allergien, Lebensmittelunverträglichkeiten und krankheitsbedingte Komplikationen (wie Fettstuhl, Stenosen etc.) medizinisch abzuklären, um sicher zu gehen, dass derartige Beschwerden das Krankheitsbild nicht noch verschlimmern oder Schübe auslösen. Nachdem auch während der Schübe eine Unverträglichkeit entstehen kann (z.B. Laktose oder Fructose), ist es ebenso wichtig, auf die persönlichen und momentanen Bedürfnisse zu achten und Lebensmittel, die nicht vertragen werden, zu meiden. Dabei kann ein Ernährungstagebuch hilfreich sein.

Einige allgemeine Faustregeln sollten dennoch beachtet werden:

  • Durch die Entzündungen besteht meist ein erhöhter Eiweißbedarf
  • Wegen des häufigen Verlusts von Flüssigkeit, muss genügend getrunken werden
  • Omega-3-fettsäurenhaltige Lebensmittel wirken Entzündungen entgegen
  • Der geschwächte Körper hat einen erhöhten Nährstoffbedarf  
  • Langsam essen und gut kauen macht Lebensmittel leichter verträglich
  • Künstlichen Zusatzstoffen sollen vermieden werden, weil sie die Verdauung unnötig belasten

An Krankheitsphasen angepasst essen

Um den Körper ausgewogen zu versorgen wird allgemein eine leichte Vollkost empfohlen. Beschwerden können wesentlich verringert werden, wenn man die Ernährung an die verschiedenen Krankheitsphasen anpasst.

Während eines entzündlichen Schubs

In akuten Phasen ist der Darm oft durch eine normale, abwechslungsreiche Kost überfordert und kann die Energie und die Inhaltsstoffe der Nahrung nicht verwerten. Sollte ein Umstellung der Ernährung auf leicht verträgliche Kost bei starken Krankheitsschüben nicht ausreichen, kann eine teilweise oder komplette Supplementierung notwendig sein. Betroffene können z.B. hochkalorische Trinknahrung oder künstliche Ernährung durch Sonden unter ärztlicher Aufsicht benötigen, um den Körper ausreichend zu versorgen.

Während der Remission

In den Ruhe- oder Remissionsphasen, also bei Abklingen der akuten Beschwerden, ist es wesentlich, den Darm nicht sofort mit normaler Kost zu überfordern. Empfohlen wird eine schrittweise Steigerung der Nahrungsaufnahme bei der einige Grundsätze zu beachten sind.

  • Vor allem kohlehydrathaltige und leicht verdauliche Kost (wenig Fett und Ballaststoffe)
  • Mehrere kleinere Mahlzeiten zu sich nehmen
  • Zu kalte und zu heiße Speisen meiden
  • Magere, eiweißreiche Lebensmittel wählen
  • Lebensmittelunverträglichkeiten und eventuelle krankheitsbedingte Komplikationen beachten
  • Rohes Fleisch, rohen Fisch und Rohmilchprodukte meiden (erhöhtes Infektionsrisiko!)
  • Genügend Flüssigkeit ist wichtig (Wasser, stilles Mineralwasser, milder ungesüßter Tee)
  • Obst und Gemüse kann durch Schälen und Garen leichter verträglich gemacht werden
  • Wenig dafür qualitativ hochwertiges Öl (Omega-3 Fettsäuren)

Alkohol- und Zuckerverbot?

Nur in kleinen Mengen sollte man Zucker, tierische Fette, kohlensäurehaltige und alkoholische Getränke, Fertiggerichte und stark gewürzte Speisen zu sich nehmen.

Zucker wird immer wieder als Auslöser von CED diskutiert, dies konnte aber nicht nachgewiesen werden. Dennoch ist viel Zucker für eine ausgewogene Ernährung nicht geeignet und auch Zuckerersatzstoffe (Sorbit, Xylit oder Isomalt) können sich dadurch, dass sie nicht vollständig abgebaut werden können, besonders negativ auf die Darmtätigkeit auswirken.

Die negativen Auswirkungen von Alkohol auf den Magen-Darm-Trakt von CED-Betroffenen sind hingegen nachgewiesen. Ein generelles oder absolutes Verbot ist dennoch keine Lösung. Der Genuss von Lebensmittel ist ein Teil unserer Esskultur und ein absolutes Verbot wäre für das gesellschaftliche Leben und Wohlbefinden von Betroffenen kontraproduktiv. Wichtig ist es hier, selbst darauf zu achten, diese „Genussmittel“ maßvoll zu genießen und nicht zum täglichen Speiseplan zu zählen. Es obliegt der Verantwortung jedes Einzelnen, maßvoll mit Alkohol und Süßem umzugehen und zu sehen, welchen Einfluss der Konsum auf das Krankheitsbild hat.

Was bedeutet leichte Vollkost?

Während bei der normalen Vollkost die ausreichende Aufnahme von Ballaststoffen wichtig ist, kann bei CED die durch diese ausgelöste erhöhte Darmtätigkeit Schwierigkeiten verursachen oder den gereizten Darm überfordern. Auch (vorübergehende) Lebensmittelunverträglichkeiten sind sehr häufig bei CED Betroffenen. Daher sollte auf die individuellen, momentanen Bedürfnisse unbedingt Rücksicht genommen werden.

Achtung, erhöhter Vitamin- und Nährstoffbedarf!

Sowohl durch die Krankheit selbst, als auch durch die verminderte Aufnahmefähigkeit des Verdauungstrakts, besteht bei vielen Patientinnen und Patienten ein erhöhter Nährstoffbedarf. Dies birgt die Gefahr krankheitsbedingter Mangelzuständen. Eine ausreichende Versorgung des Körpers mit wichtigen Nähr- und Vitalstoffen kann das gesamte Wohlbefinden positiv beeinflussen. Hier ist Bentomed MICRO eine natürliche und nebenwirkungsfreie Möglichkeit, dem geschwächten Körper etwas Gutes zu tun. Bentomed MICRO ist nicht nur einzigartig wirksam gegen Entzündungen, sondern durch die vielen in Gerstengras enthaltenen Nährstoffe auch ein wertvolles Lebensmittel, das zu einer ausreichenden Versorgung und mehr Vitalität im Alltag beitragen kann. Es enthält unter anderem Vitamin B12 und die Spurenelemente Selen und Zink, die sich positiv auf CED auswirken können.

Weitere Informationen zu Bentomed MICRO

Neben der Ernährung ist der gesamte Lebenswandel entscheidend mitverantwortlich für den Verlauf einer CED. Unbestritten sind die Auswirkungen psychischer Faktoren. So können starker Stress oder unaufgearbeitete Belastungen buchstäblich „Bauchschmerzen“ verursachen. Ausreichender Schlaf und an die körperliche Belastungsfähigkeit angepasste sportliche Aktivitäten, vor allem im Freien, wirken sich sowohl auf die Psyche als auch auf das Immunsystem und Muskel- und Knochenaufbau positiv aus und können dazu beitragen, trotz CED an Lebensqualität zu gewinnen.

 
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